Seien wir ehrlich: Bei Exoride füllen wir unsere Pässe für unser Leben gern. Jahrelang haben wir Zeitzonen durchquert, um am anderen Ende der Welt unwahrscheinliche Trails aufzuspüren, anspruchsvolles Riding mit lokaler Kultur zu verbinden und Reisen zusammenzustellen, die wirklich abseits der ausgetretenen Pfade verlaufen.
Doch manchmal braucht das grösste Abenteuer gar keinen Check-in am Flughafen. Es reicht, den Blick vom Bildschirm zu heben, aus dem Fenster zu schauen und zu denken: Wie wäre es, da hinaufzufahren und selbst nachzusehen?
Das Val d'Entremont, das Tal, das nach Italien führt
Das Entremont ist jenes Tal, das von Sembrancher zum Pass des Grossen St. Bernhard hinaufzieht, über Orsières, Liddes und Bourg-Saint-Pierre, mit dem Val Ferret und dem Val de Bagnes als Seitentälern. Seit Jahrhunderten ein Durchgangstal, jenes der Pilger und Händler auf dem Weg nach Italien, überragt vom Grand Combin und vom Mont Vélan.
Fürs Mountainbiken ergibt das ein seltenes Gelände: historische Saumpfade, wenig besuchte Seitentäler und eine Höhendifferenz, die es erlaubt, vom Gletscher bis zu den Reben an der Rhone zu fahren.
Der Orny-Gletscher, unser Nachbar von nebenan
Genau das hat Chris Dassi, Gründer und langjähriger Guide von Exoride, letzten Herbst auf einem Solo-Ausflug gemacht: hinein ins Entremont, direkt gegenüber unserer Exo'base, um dem Orny-Gletscher einen Besuch abzustatten.
Der Orny-Gletscher liegt oberhalb von Champex-Lac, zuoberst in der Combe d'Orny, unterhalb der Aiguilles Dorées und der Pointe d'Orny, auf der Schweizer Seite des Mont-Blanc-Massivs. Es ist Hüttengebiet: die Cabane d'Orny und darüber die Cabane du Trient auf dem Gletscherplateau.
Von der Exo'base aus erahnt man ihn jeden Morgen, ohne auch nur ins Auto zu steigen. Und doch genügen zwei Stunden Aufstieg, um die Welt komplett zu wechseln: Der Lärchenwald weicht den Alpweiden, dann den Platten und schliesslich dem Eis.
Flow auf 4/4-Art: die Kunst, sich nie zu langweilen
Das Gelände wechselt ständig zwischen Platten, technischen Singletrails und schnelleren, flowigen Abschnitten, mit jenem ununterbrochenen Lesen der Linie, das den Reiz des hohen Niveaus ausmacht. Nichts wiederholt sich, und nichts ist je ganz dort, wo man es erwartet.
Es ist derselbe Spielplatz wie auf unserer All-Mountain-Tour im Entremont-Tal, mit einem Unterschied: Der Guide kennt die Linien bereits.
Hochgebirge fahren, ohne den falschen Tag zu erwischen
Das Hochgebirge verzeiht keine Improvisation: wechselnde Bedingungen, instabiler Untergrund und ein technisches Niveau, das schnell ansteigt. Deshalb sind unsere Shuttle-Tage der Stufe 3/4 und unsere Touren präzise bewertet, und deshalb passt der Guide die Route dem Wetter des Tages an.
Warum mit uns unterwegs sein, im Wallis oder anderswo
Weil wir hier wohnen, in der Exo'base in Orsières, und diese Täler das ganze Jahr über fahren. Weil ein Guide, der die Wege kennt, dir Stunden des Suchens erspart und dich um die Abschnitte herumführt, die sich nicht lohnen. Und weil die Herangehensweise dieselbe bleibt, ob Tagesausfahrt hier oder Reise ans andere Ende der Welt.
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